kein Zahnverlust durch parodontitis!
kein Zahnverlust durch parodontitis!
kein Zahnverlust durch parodontitis!

Warum muss man Parodontitis (Parodontose) behandeln?

Eine fortgeschrittene Zahnfleischentzündung hat negativen Einfluss auf den gesamten Organismus! Wer "Parodontose" hat ist krank!

Wie zwischenzeitlich erkannt wurde, begünstigen chronische Entzündungen - wie die Parodontitis - die Entstehung von rheumatoiden Erkrankungen, Alzheimer, und auch Krebs.

Da als gesichert gilt, dass die chronische Entzündung einen Einfluss auf das Entartungspotential der Zelle hat, ist davon auszugehen, dass Krebs durch Parodontitis gefördert wird. So ist beispielsweise das Risiko, an Zungen- oder Mundbodenkrebs zu erkranken, beim Parodontitiskranken um das Vierfache erhöht!

Das Zahnfleischbluten ist also nicht der alleinige Grund für eine intensive und andauernde Therapie der Parodontitis. Zahnfleischbluten ist ein Symptom und Warnzeichen. Infolge der großen Anzahl von Bakterien kommt es bereits bei normalem Zähneputzen oder Kauen zu einer "Bakteriämie", das heißt zu einer Verteilung der Parodontitisbakterien in der Blutbahn. Der Körper wird dadurch dauerhaft belastet, die schädlichen Stoffwechselprodukte der Bakterien (Endotoxine) führen zu Komplikationen und Erkrankungen:

  • Bei Diabetes mellitus gibt es eine Wechselbeziehung mit der Parodontitis. Parodontitis bringt den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht und begünstigt Folgeschäden; umgekehrt läuft ein Diabetiker viel leichter Gefahr an Parodontitis zu erkranken.
  • ein metabolisches Syndrom begünstigt die Entstehung von Parodontitis und wird von dieser wiederum gefördert.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Es wurden bei chronischer Parodontitis erhöhte Entzündungswerte im Blut gefunden. Durch Endotoxine der zirkuliernden Bakterien kann es zu einer Förderung der Arterienverkalkung, zur Erhöhung der Gerinnungsneigung (Thrombosebildung). Bakterieämien können eine infektöse Entzündung der Herzinnenhaut und somit eine Endokarditis auslösen. Auch Menschen mit Herzklappenfehler oder Erkrankungen der Herzkranzgefäße sind gefährdet.
  • Schlaganfall: Eine schwere Parodontitis steigert das Risiko hierfür auf das Dreifache. Ursache ist auch hier die Ausschüttung von Botenstoffen, die die Thrombosebildung fördern und zu Gefässverschlüssenführen können.
Parodontitis in der Schwangerschaft: Risiko einer Frühgeburt
  • Atemwegserkrankungen: Bei Menschen mit reduziertem Allgemeinzustand können Parodontitisbakterien Lungenentzündung, chronische Bronchitis sowie ein Lungenemphysem verursachen.
  • Osteoporose: es deutet vieles darauf hin, daß Osteoporosepatientinnen einen beschleunigten Knochenverlust bei Parodontitis aufweisen.
  • Organtransplantierte Patienten erhalten als Langzeittherapie Medikamente, welche die körpereigene Immunabwehr unterdrücken. So ist zum einen die Gefahr groß, daß der Organismus mit den parodontitisspezifischen Erregern nicht mehr fertig wird; zum anderen führen in diesen Fällen verabreichte Medikamente oft zu Schleimhautwucherungen, die wiederum die Reinigung hindern und Refugien für den Parodontitis auslösenden Biofilm bilden. Das gilt auch bei Dialysepatienten.
  • Und nicht zuletzt: Bei Schwangerschaft
    Hier ist durch eine bestehende Parodontitis das Risiko einer Frühgeburt signifikant erhöht! (Um das 7,5-fache). Die ausgeschütteten Entzündungsbotenstoffe werden dafür verantwortlich gemacht, daß der Muttermund aufweicht und generell geburtseinleitende Vorgänge angestoßen werden.

Weitere Informationen:

 

Eine fortgeschrittene Zahnfleischentzündung hat negativen Einfluss auf den gesamten Organismus! - Ein erstes Screening zahlt auch die gesetzliche Krankenkasse.

Weiterführender Link: Zusammenhänge zwischen Parodontitits und CMD

 

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Dr. Ralph Sucker, Innere Laufer Gasse 18, 90403 Nürnberg, 0911/241256
www.zahnarzt-dr-sucker.de